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Schwangerschaft
von K.Kokoska am 27.10.09
Seit gestern ist es in fast allen Bundesländern möglich sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Doch noch nehmen nur sehr wenige Bürger den kostenlosen Impftermin wahr. Statistiken haben gezeigt, dass sich nur rund 19 Prozent der Deutschen gegen die neue Grippe impfen lassen möchten. Dabei warnt der Berufsverband Deutscher Internisten davor, die neue Grippe auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die neue Grippe verläuft bisher relativ harmlos, doch kann eine zweite Welle potenziell anders ausfallen.“ Nun fragen sich viele schwangere Frauen, ob eine solche Impfung für werdende Mütter überhaupt sinnvoll ist und ob sie eine Gefahr für Mutter und Kind birgt. Immerhin gehören Schwangere zu einer der Risikogruppen, die für die Neue Influenza A (H1N1) besonders anfällig sind. Das Problem: klinische Studien mit Impfstoffen gegen die Schweinegrippe sind bei Schwangeren aus ethischen Gründen nicht durchgeführt worden. Die Nebenwirkungen einer Impfung für die Mutter und ihr ungeborenes Kind können somit nicht genau vorausgesagt werden. Was aber empfehlen die Experten?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt für Schwangere bis zum Vorliegen weiterer Daten eine Impfung mit einem nicht-adjuvantierten Spaltimpfstoff, der am besten ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel gespritzt werden sollte. Dieser liegt frühestens Mitte November vor. Wer sich dennoch jetzt schon impfen lassen möchte, sollte auf den vorliegenden adjuvantierten Spaltimpfstoff Pandemrix® zurückgreifen, empfehlen das Paul-Ehrlich- und das Robert-Koch-Institut. Schließlich hält die Zulassungsbehörde EMEA die Datenlage für ausreichend, um eine Impfung von Schwangeren mit einem adjuvantierten Spaltimpfstoff voll und ganz zu vertreten. Allerdings fordern die Experten, dass der Entscheidung zu einer Impfung eine sorgfältige und individuelle Nutzen-Risiko-Analyse vorausgehen muss. Als besonders gefährdet gelten Schwangere mit weiteren Grunderkrankungen, einem hohen beruflichen Expositionsrisiko oder weiteren Kindern im Haushalt.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt für Schwangere bis zum Vorliegen weiterer Daten eine Impfung mit einem nicht-adjuvantierten Spaltimpfstoff, der am besten ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel gespritzt werden sollte. Dieser liegt frühestens Mitte November vor. Wer sich dennoch jetzt schon impfen lassen möchte, sollte auf den vorliegenden adjuvantierten Spaltimpfstoff Pandemrix® zurückgreifen, empfehlen das Paul-Ehrlich- und das Robert-Koch-Institut. Schließlich hält die Zulassungsbehörde EMEA die Datenlage für ausreichend, um eine Impfung von Schwangeren mit einem adjuvantierten Spaltimpfstoff voll und ganz zu vertreten. Allerdings fordern die Experten, dass der Entscheidung zu einer Impfung eine sorgfältige und individuelle Nutzen-Risiko-Analyse vorausgehen muss. Als besonders gefährdet gelten Schwangere mit weiteren Grunderkrankungen, einem hohen beruflichen Expositionsrisiko oder weiteren Kindern im Haushalt.
Permalink: Schweinegrippe-Impfung für Schwangere?
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Wong
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