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Wer nach zwei Jahren ungeschützten Geschlechtsverkehr noch immer kinderlos ist, gilt als unfruchtbar. Zumindest einer der beiden Partner. Und häufig wünschen sich die Paare etwas dagegen zu unternehmen. Doch die Angst vor gefährlichen oder sehr radikalen medizinischen Eingriffen ist groß. Deshalb suchen viele der Betroffenen nach alternativen. Eine davon ist die Homöopathie.
Sehr häufig ist eine Hormonunregelmäßigkeit der Frau der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch. Und in diesem Fall ist eine homöopathische Behandlung eine sehr wirkvolle Methode, die zudem auch völlig frei von Nebenwirkungen ist. Bei der Homöopathie wird zunächst ein Erstgespräch geführt (die so genannte Anamnese). Dabei wird nicht nur auf die Unfruchtbarkeit eingegangen, sondern auch auf andere Beschwerden, familiäre Hintergrunde, das seelische Befinden, Gefühle und Stimmungen der Patientin. Erst nach dieser ausführlichen Sitzung wird der Homöopath ein Arzneimittel geben. Doch erschrecken Sie nicht: bei einer homöopathischen Anwendung kommt es zunächst zu einer kurzzeitig andauernden Verschlechterung der Symptomatik, bevor eine Verbesserung eintritt. Das ist ganz normal und in der Regel ein Zeichen dafür, dass das Arzneimittel anschlägt.
Ganz wichtig: Während Sie das verschriebene Mittel Ihres Homöopathen einnehmen, sollten Sie unbedingt auf die Einnahme von anderen Medikamenten verzichten. Sie sollten in dieser Zeit auch keine Minze oder Kamille zu sich nehmen, denn die Wirkstoffe beider Pflanzen können mit dem homöopathischen Mittel antidotieren, d.h. die Medizin verliert ihre Wirkung.
Auf jeden Fall sollten Sie einen guten und vor allem gelernten Homöopathen aufsuchen! Empfehlungen von Freunden oder Bekannten können bei der Wahl sehr hilfreich sein.