Nach welchen Kriterien sollte man Kindersitze auswählen?

Die erste Unterscheidung beim Autositz fürs Kind gibt es bereits danach, ob es in Fahrtrichtung oder entgegengesetzt zur Fahrtrichtung sitzt. Letztere Varianten dürfen dort nicht verwendet werden, wo es fronseitige Airbags am Sitz gibt. Die zweite Differenzierung der Kindersitze für das Auto gibt es nach dem Gewicht. Üblicherweise werden sie in fünf verschiedene Gruppen eingeteilt. Die erste reicht bis 13 Kilogramm, die zweite bis 18 Kilogramm und die dritte bis 36 Kilogramm, wobei hier noch einmal eine Unterscheidung bei der Untergrenze zwischen neun und 15 Kilogramm getroffen wird. Ab 37 Kilogramm wird dann üblicherweise nur noch eine Sitzerhöhung benötigt, die dafür sorgt, dass der vom Türholm kommende Teil des Sicherheitsgurts nicht über den Hals läuft. Wer Geld sparen will, der greift zu Autositzen, die sich gleich mit einem Fahrgestell kombiniert in einen Kinderwagen verwandeln lassen. Wissen sollte man, dass es für Autositze für Kinder ein TÜV-Prüfsiegel mit einer zeitlichen Befristung gibt. Dieses "Haltbarkeitsdatum" sorgt dafür, dass die Sicherheit des Kindes nicht durch Materialermüdungen gefährdet wird.

Besonders empfehlenswert sind die Schalensitze für Kinder, die auf den ersten Blick wie ein kleiner Ohrensessel wirken und ein Gurtsystem nach dem Vorbild der Pilotensitze mitbringen. Hierin sind die Kids auch bei einem seitlichen Aufprall gut geschützt. Für besonders kleine Kinder können sie noch zudem mit Nackenstützen nachgerüstet werden. Welcher Kindersitz verwendet wird, hängt auch von der Größe des Kindes ab. Doch eines sollten die Eltern wissen: Kinder unter zwölf Jahren gehören aus Gründen der Sicherheit auf den Rücksitz.


Foto Quelle mueritz